Fußball: Supertalent Gündogan verstärkt die Bayern
Paukenschlag
in der Fußball-Bundesliga: Der FC Bayern München und Borussia Dortmund
haben sich vertraglich auf eine langfristige Kooperation geeinigt. Das
108-seitige Vertragswerk der einstigen Erzrivalen liegt Ibrakadabra
exklusiv vor. Im Kern wurden drei zentrale Vereinbarungen getroffen:
1.) Der BVB wird rückwirkend zum 23.04.2013 ganz offiziell das neue
Jugend- und Ausbildungsinternat des FC Bayern München. Eine mögliche
Verbindung des gewählten Zeitpunkts zum Wechsel von Mario Götze
dementierte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge vehement: „Das ist absurd.
Humbug. Gegen diese Verschwörungen werden wir juristische Schritte
einleiten.“
2.) Das Ausbildungsabkommen sieht vor, dass sich der FC
Bayern pro Jahr die zwei besten Spieler der BVB-Akademie aussuchen und
verpflichten darf. Zur kommenden Saison plant der FCB die Verpflichtung
des türkischen Supertalents lllkay Gündogan. Gündogan soll endlich
Stabilität in das chronisch schwache und unterbesetzte defensive
Mittelfeld der Bayern bringen.
3.) Im Gegenzug erhält der BVB
unbegrenzten Zugriff auf die Geld- und Goldreserven sämtlicher Schweizer
Privatkonten von Ulrich Hoeneß: „Dieses Angebot konnten wir einfach
nicht ausschlagen“, sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Uli Hoeneß
sieht in dem Deal einen Vorteil für die ganze Liga: „Endlich keine
spanischen Verhältnisse mehr in der Bundesliga! Das ist einfach ein
Traum!“
Mittwoch, 5. März 2014
Donnerstag, 20. Februar 2014
Bayers Chabos wissen, wer der Babo ist
Champions League: Mein ganz persönlicher Spieltagsrückblick
Bay, bay, Champions League! Leverkusens Chabos wissen seit Dienstag, wer der Babo ist. Ibrakadabra zlataniert die BayArena. Zwei Tore, eine Vorlage – der Schwede ist der Endboss auf dem Platz. 30 000 Zuschauer schlucken bereits zur Halbzeit ihre dritte Aspirin. Dennoch: Die Kopfschmerzen bleiben.
Kopfschmerzen auch in Manchester. Ein Messi verwüstet die City. Der kleine Filou aus Barcelona beweist, dass große Spieler auch als Gefoulte den Elfmeter selbst schießen dürfen. 0:2 nach 90 Minuten – ManCity kann im Rückspiel nur noch ein kleines Wunder retten.
Kroos-Alarm in London. Tonis Fußgelenk verzückt die Welt. 172 Ballkontakte, 97 % angekommene Pässe und ein Tor der Marke „Durex – extra sensitive“. Das reicht sogar beim FC Bayern für einen neuen (befristeten) Vertrag. Die „Bestia Negra“ verschlingt Arsenal mit 2:0. Häme für Özil und Rot für Kung-Fu-Szczesny. Arsenals Chancen auf das Viertelfinale tangieren Richtung minus unendlich.
Die Costa Concordia erreicht Mailand. Kapitän Diego Costa führt Atletico zum Auswärtserfolg gegen den AC Berlusconi. War das etwa Costas Bewerbungsschreiben für Jürgen Klopp?
Ich wünsche euch einen entspannten Tag, Freunde!
Bay, bay, Champions League! Leverkusens Chabos wissen seit Dienstag, wer der Babo ist. Ibrakadabra zlataniert die BayArena. Zwei Tore, eine Vorlage – der Schwede ist der Endboss auf dem Platz. 30 000 Zuschauer schlucken bereits zur Halbzeit ihre dritte Aspirin. Dennoch: Die Kopfschmerzen bleiben.
Kopfschmerzen auch in Manchester. Ein Messi verwüstet die City. Der kleine Filou aus Barcelona beweist, dass große Spieler auch als Gefoulte den Elfmeter selbst schießen dürfen. 0:2 nach 90 Minuten – ManCity kann im Rückspiel nur noch ein kleines Wunder retten.
Kroos-Alarm in London. Tonis Fußgelenk verzückt die Welt. 172 Ballkontakte, 97 % angekommene Pässe und ein Tor der Marke „Durex – extra sensitive“. Das reicht sogar beim FC Bayern für einen neuen (befristeten) Vertrag. Die „Bestia Negra“ verschlingt Arsenal mit 2:0. Häme für Özil und Rot für Kung-Fu-Szczesny. Arsenals Chancen auf das Viertelfinale tangieren Richtung minus unendlich.
Die Costa Concordia erreicht Mailand. Kapitän Diego Costa führt Atletico zum Auswärtserfolg gegen den AC Berlusconi. War das etwa Costas Bewerbungsschreiben für Jürgen Klopp?
Ich wünsche euch einen entspannten Tag, Freunde!
Mittwoch, 19. Februar 2014
Mesut Özil: Der Teilzeit-Magier
Mesut Özil ist ein
begnadeter Fußballer. Ein Stratege auf dem Platz, ein Magier. Doch ganz große Spieler
müssen vor allem in den ganz großen Spielen heiß laufen. Diesen Beweis ist Özil
bislang schuldig geblieben. Die Zeit des Versteckens muss ein Ende haben. Will
Arsenal gegen Bayern heute gewinnen, muss sich Özil endlich beweisen.
Von Ibrahim Naber
Cristiano Ronaldo adelte ihn als die „beste Nummer 10, die Real haben konnte.“ Die englische Presse
taufte ihn nach seinem Wechsel von Real Madrid zu Arsenal London schon nach wenigen Wochen
zum „Zauberer von Öz“. Zuschauer,
Trainer und Journalisten sind sich einig: Mesut Özil ist einer der talentiertesten
Fußballer dieses Planeten. Er hat diese einzigartige Gabe, den Rhythmus eines
Spiels zu bestimmen. Sein Taktstock ist sein linker Fuß. Seine gefährlichste
Waffe ist sein Passspiel. Özil spielt Pässe, die Abwehrbollwerke sprengen
können. Er findet Lücken in der gegnerischen Abwehr, die eigentlich gar keine
sind. Er hat ein Timing in seinem Passspiel, von dem 99 % aller Männer nachts
im Bett träumen.
Kurzum: Mesut Özil kann mit seinem Genie an Sahnetagen Spiele alleine entscheiden. Das hat er schon oft bewiesen, auch bereits in London. Doch wenn Özil eine Gala auf den Rasen zaubert, dann heißen die Gegner in der Regel Stoke City, Norwich oder auch Cardiff City.
In den ganz großen Spielen gegen die ganz großen Gegner
blieb Özil in den letzten Jahren allzu oft blass. Er versteckt sich und sein
Genie. Nutzte ausgerechnet die große Bühne für seine kreativen Pausen. Unzählige
Male war genau das im Derby aller Derbies, im El Clasico, zu beobachten. Auch
in den großen Spielen in dieser Saison beim 0:1 gegen Manchester, beim 3:6 gegen
ManCity und nicht zuletzt beim 1:5-Debakel gegen Liverpool wirkte Özil plötzlich
nur noch wie einer von zehn anderen Verlierern seines Teams. Schlimmer noch:
Gegen Liverpool leitete er zwei Gegentreffer mit eigenen Fehlern ein. Auch die
englische Presse rückte von ihrem selbst titulierten Magier ab. Der Independent kam zu dem Urteil: „Özil ist einer der besten Spieler der Welt,
wenn seine Mannschaft 2:0 führt, aber wenn es andersherum steht, sollte man ihn
besser nicht im Team haben.“
Kritik, die gesessen hat. Kritik, die auch zu Mesut Özil
durchgedrungen ist. Zlatan Ibrahimovic und Lionel Messi haben gestern Abend
erneut bewiesen, dass sie in den großen Spielen zu Höchstform auflaufen. Wenn
Arsenal heute gegen Bayern ein kleines Wunder schaffen will, dann brauchen sie
Özils Magie. Dann brauchen sie einen Spielmacher, der endlich jedem mit aller
Macht zeigen will, dass er einer der besten Fußballer der Welt ist. Noch kann
es Mesut Özil allen beweisen.
Sonntag, 16. Februar 2014
Der ganz normale Bundesliga-Wahnsinn// 21. Spieltag
Tatort: Bundesliga
Mein ganz persönlicher Spieltagsrückblick:
Was für eine Demütigung: Dreimaliger Kum-Shot ins
Gesicht des HSV. Lasogga trifft wie einst Horst Hrubesch, van der Vaart
randaliert unter der Dusche, Adler patzt doppelt und schickt van Marwijk nach
Abpfiff ins Kreuzerverhör. Der HSV ist seinen Holländer los wie die Schweiz
bald ihre Ausländer. Doch die Sorgen bleiben. Rettet jetzt Marietta Slomka den
Liga-Dino?
Auch Stuttgart ist nach dem peinlichen 1:4 gegen
Hoffenheim endgültig aus dem Schneider. Ausgerechnet der Ex-Stuttgarter
Schipplock zieht die Schwaben dabei mit zwei Treffern durch den Cacau.
Lars Bender patzt – und Goretzka kürt sich mit
seinem Lupfer beim 1:0 zum frechsten Abiturienten Deutschlands. Der Hunter
bringt die Entscheidung – Schalke schlägt Leverkusen mit 2:1.
Bremens Lukymina dreht ein weiteres Bewerbungsvideo
für „Upps, die Pannenshow“. Kunstschütze Obraniak rettet seinen Teamkollegen –
und Bremen einen Punkt gegen Gladbach. Mainz müllert sich weiter Richtung
Europa, während der Tayfun in Hannover abgeflaut ist. Der BVB zerstört
Frankfurt wie Sebastian Edathy die Karriere von Hans-Peter Friedrich. Doppelter
Aubameyang und Milas Jojic kennt nach nur 17 Sekunden die ganze Liga.
Spiele der Bayern sind aktuell so spannend wie eine
Folge „Die schönsten Bahnstrecken Deutschlands“. Guardiola lässt vor dem Spiel
deswegen „Schere, Stein, Papier“ um die Aufstellung spielen. Shaqiri gewinnt,
trifft doppelt und verletzt sich. Jetzt wartet Arsenal.
Der Franken-Express ist weiter auf der Überholspur:
Drmic (wer auch sonst) sichert dem FCN drei Big Points gegen Augsburg. Zum
Abschluss des Spieltages gewinnt VW das Kräftemessen mit der Bahn. Aus 0:1 mach
2:1 – Bum-Bum Caligiuri lässt Wolfsburg gegen die Hertha jubeln.
Ich wünsch euch allen eine
königliche Woche!
Sonntag, 26. Januar 2014
Kindergarten Weltfußball: Mesut, Gareth, Cristiano und der kleine Lionel
Mesut kuschelt mit anderen Mädchen. Cristiano ist eifersüchtig auf
Gareth. Real-Präsident Perez ruft die Super Nanny an. Und der kleine
Lionel will auch mitspielen. Wilkommen im Kinderparadies Weltfußball!
Ibrahim Naber
Real Madrid verkauft den Mesut für 50 Millionen Spielgeld nach London. Begründung von Real-Präsident Perez: "Der Mesut hat in der Nacht immer mit fremden Frauen gekuschelt!".
Als Ersatz für den türkischen Frauenversteher Mesut, hat sich Real jetzt den walisischen Außerirdischen Gareth gekauft. Der ist noch immer mit seiner Jugendliebe zusammen und kuschelt angeblich gar nicht mit anderen Frauen. Deshalb ist Gareth auch so teuer. 100 Millionen Spielgeld zahlt Real für ihn!
Das findet der Cristiano, portugiesicher Schauspieler und Stuntman, richtig doof. Er ist stinkewütend! Denn Cristiano selber hat vor ein paar Jahren bei seinem Wechsel zu Real nur 94 Millionen Spielgeld gekostet. Deshalb sagt der Perez jetzt allen, dass der Gareth doch nur 92 Millionen gekostet hat. Cristiano glaubt dem Perez das nicht. Er schmollt immer noch. Aus dem Grund hat der Perez am Samstag verzweifelt die Super-Nanny angerufen. Die hat dem Perez geraten, den Cristiano und den Gareth für ein paar Stunden zusammen in die Wuthöhle zu stecken. Den Vorschlag fand' der Perez aber wiederum blöd. Er setzt auf Zuckerbrot statt Peitsche: Damit der Cristiano wieder schnell glücklich wird, hat der Perez ihm jetzt sein Gehalt auf 17 Millionen Spielgeld pro Jahr erhöht. 17 Millionen Spielgeld, das sind mehr als 60 rote Spielzeugautos. Da lacht der Cristiano wieder.
Ganz im Gegensatz zu dem kleinen Lionel aus Barcelona. Der findet nämlich (zu Recht), dass er besser Fußball spielen kann, als der Cristiano. Und deswegen will er auch mehr Spielgeld bekommen, als der Cristiano. Damit auch der Lionel wieder ganz schnell mit einem Grinsen im Gesicht einschlafen kann, wollen sie in Barcelona jetzt auch das Gehalt ihres kleinen Wirbelwindes aufstocken: Auf 18 Millionen Spielgeld. Man munkelt, Cristiano ist stinkewütend.
Ibrahim Naber
Real Madrid verkauft den Mesut für 50 Millionen Spielgeld nach London. Begründung von Real-Präsident Perez: "Der Mesut hat in der Nacht immer mit fremden Frauen gekuschelt!".
Als Ersatz für den türkischen Frauenversteher Mesut, hat sich Real jetzt den walisischen Außerirdischen Gareth gekauft. Der ist noch immer mit seiner Jugendliebe zusammen und kuschelt angeblich gar nicht mit anderen Frauen. Deshalb ist Gareth auch so teuer. 100 Millionen Spielgeld zahlt Real für ihn!
Das findet der Cristiano, portugiesicher Schauspieler und Stuntman, richtig doof. Er ist stinkewütend! Denn Cristiano selber hat vor ein paar Jahren bei seinem Wechsel zu Real nur 94 Millionen Spielgeld gekostet. Deshalb sagt der Perez jetzt allen, dass der Gareth doch nur 92 Millionen gekostet hat. Cristiano glaubt dem Perez das nicht. Er schmollt immer noch. Aus dem Grund hat der Perez am Samstag verzweifelt die Super-Nanny angerufen. Die hat dem Perez geraten, den Cristiano und den Gareth für ein paar Stunden zusammen in die Wuthöhle zu stecken. Den Vorschlag fand' der Perez aber wiederum blöd. Er setzt auf Zuckerbrot statt Peitsche: Damit der Cristiano wieder schnell glücklich wird, hat der Perez ihm jetzt sein Gehalt auf 17 Millionen Spielgeld pro Jahr erhöht. 17 Millionen Spielgeld, das sind mehr als 60 rote Spielzeugautos. Da lacht der Cristiano wieder.
Ganz im Gegensatz zu dem kleinen Lionel aus Barcelona. Der findet nämlich (zu Recht), dass er besser Fußball spielen kann, als der Cristiano. Und deswegen will er auch mehr Spielgeld bekommen, als der Cristiano. Damit auch der Lionel wieder ganz schnell mit einem Grinsen im Gesicht einschlafen kann, wollen sie in Barcelona jetzt auch das Gehalt ihres kleinen Wirbelwindes aufstocken: Auf 18 Millionen Spielgeld. Man munkelt, Cristiano ist stinkewütend.
Das Prinzip Smartphone: Handy an, Hirn aus
Da sitzen also fünf Kommunikationswissenschaftler in einer Kneipe
gemeinsam am Tisch und schweigen sich gegenseitig an. Gelegentlich
nuckeln sie emotionslos an ihrem Bier, um dann postwendend wieder in der
kunterbunten Welt ihres Entertainment-Wunderkindes zu verschwinden.
Gespenstische Stille am Tisch, keiner hat dem anderen etwas zu sagen.
Warum auch? Das wahre Leben findet heutzutage online am Smartphone
statt.
Das Geschäft mit den elektronischen Außerirdischen boomt wie nie zuvor: 11,8 Millionen Smartphones wurden alleine 2011 in Deutschland verkauft. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM besaß Ende des vergangenen Jahres jeder dritte Deutsche (34 Prozent) ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen stieg der Besitz sogar auf 51 % an. Tendenz steil ansteigend. Der Handel mit Smartphones ist zum Milliardengeschäft geworden.
Auf die Vorteile der super-intelligenten Alleskönner wird ununterbrochen verwiesen: Fotografieren kann man mit dem Smartphone, Videos drehen, Musik abspielen, im Internet surfen und ach ja, nicht zu vergessen, telefonieren kann man sogar auch noch. Unfassbar praktisch dieses Ding, finden sie nicht auch?
Das Tragische an der ganzen Sachen ist nur: Während unsere Handys immer smarter werden, weiß der Großteil der Handybesitzer nicht einmal mehr, wie man selbstständig eine Banane öffnet. Handy an, Gehirn aus. Das Denken übernimmt mittlerweile unser Smartphone, das Kochbuch, Taschenrechner, Einkaufszettel, Fahrplan und Wörterbuch in einem ist.
Nein, es gibt noch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass sich Smartphones negativ auf unseren Intellekt auswirken. Aber es gibt Indizien. Bei dem Spiel „Fruit Ninja“ etwa, einer Zusatzanwendung (App) für das Smartphone, geht es darum, so viel Obst wie möglich in einer bestimmten Zeit mit einem Ninja-Schwert zu zerteilen. Auch Bananen sind dabei. Es soll Studenten geben, die während Vorlesungen stundenlang Obst zerhacken.
Eines steht fest: Die Abhängigkeit vom Smartphone wächst von Tag zu Tag. Niemand anderem schenken wir noch so viel Aufmerksamkeit und Nähe. Wir wachen einen Meter neben unserem Smartphone auf. Wir tragen es den ganzen Tag an unserem Körper und streicheln es alle paar Minuten, um unseren Kommunikationsdurst online zu stillen. Wir blicken kurz vor dem Einschlafen nicht mehr in Bücher, sondern auf den Bildschirm unseres Allerliebsten. Was für eine romantische Liebesbeziehung.
Wenn junge Menschen heute einmal ohne ihr Smartphone in eine fremde Stadt kommen, ist das ein tragisch-komischer Anblick. Beim Versuch sich ohne GPS-System ihres Handys zu orientieren, irren sie pirouettenartig so hilflos durch die Gegend, dass man sie spontan irgendwo zwischen Ausdruckstanz und epileptischer Anfall einordnet.
Ende Mai hat die Bundesregierung den jährlichen Drogenbericht für Deutschland herausgegeben. Rund 1,4 Millionen Menschen zeigen demnach ein problematisches Internet-Nutzungsverhalten. Schade, dass der Bericht nicht näher auf das Smartphone eingegangen ist. Wir haben uns in der Kneipe nichts mehr zu sagen, Banalitäten stellen uns ohne Smartphone an den Rand der Verzweiflung, wir werden immer orientierungsloser. Das Smartphone ist zur Massendroge Nummer eins aufgestiegen in unserer Gesellschaft. Zeit für eine Therapie. Mein Entzug beginnt heute – ich mach’ für sieben Tage Schluss mit meinem Smartphone.
Das Geschäft mit den elektronischen Außerirdischen boomt wie nie zuvor: 11,8 Millionen Smartphones wurden alleine 2011 in Deutschland verkauft. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM besaß Ende des vergangenen Jahres jeder dritte Deutsche (34 Prozent) ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen stieg der Besitz sogar auf 51 % an. Tendenz steil ansteigend. Der Handel mit Smartphones ist zum Milliardengeschäft geworden.
Auf die Vorteile der super-intelligenten Alleskönner wird ununterbrochen verwiesen: Fotografieren kann man mit dem Smartphone, Videos drehen, Musik abspielen, im Internet surfen und ach ja, nicht zu vergessen, telefonieren kann man sogar auch noch. Unfassbar praktisch dieses Ding, finden sie nicht auch?
Das Tragische an der ganzen Sachen ist nur: Während unsere Handys immer smarter werden, weiß der Großteil der Handybesitzer nicht einmal mehr, wie man selbstständig eine Banane öffnet. Handy an, Gehirn aus. Das Denken übernimmt mittlerweile unser Smartphone, das Kochbuch, Taschenrechner, Einkaufszettel, Fahrplan und Wörterbuch in einem ist.
Nein, es gibt noch keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass sich Smartphones negativ auf unseren Intellekt auswirken. Aber es gibt Indizien. Bei dem Spiel „Fruit Ninja“ etwa, einer Zusatzanwendung (App) für das Smartphone, geht es darum, so viel Obst wie möglich in einer bestimmten Zeit mit einem Ninja-Schwert zu zerteilen. Auch Bananen sind dabei. Es soll Studenten geben, die während Vorlesungen stundenlang Obst zerhacken.
Eines steht fest: Die Abhängigkeit vom Smartphone wächst von Tag zu Tag. Niemand anderem schenken wir noch so viel Aufmerksamkeit und Nähe. Wir wachen einen Meter neben unserem Smartphone auf. Wir tragen es den ganzen Tag an unserem Körper und streicheln es alle paar Minuten, um unseren Kommunikationsdurst online zu stillen. Wir blicken kurz vor dem Einschlafen nicht mehr in Bücher, sondern auf den Bildschirm unseres Allerliebsten. Was für eine romantische Liebesbeziehung.
Wenn junge Menschen heute einmal ohne ihr Smartphone in eine fremde Stadt kommen, ist das ein tragisch-komischer Anblick. Beim Versuch sich ohne GPS-System ihres Handys zu orientieren, irren sie pirouettenartig so hilflos durch die Gegend, dass man sie spontan irgendwo zwischen Ausdruckstanz und epileptischer Anfall einordnet.
Ende Mai hat die Bundesregierung den jährlichen Drogenbericht für Deutschland herausgegeben. Rund 1,4 Millionen Menschen zeigen demnach ein problematisches Internet-Nutzungsverhalten. Schade, dass der Bericht nicht näher auf das Smartphone eingegangen ist. Wir haben uns in der Kneipe nichts mehr zu sagen, Banalitäten stellen uns ohne Smartphone an den Rand der Verzweiflung, wir werden immer orientierungsloser. Das Smartphone ist zur Massendroge Nummer eins aufgestiegen in unserer Gesellschaft. Zeit für eine Therapie. Mein Entzug beginnt heute – ich mach’ für sieben Tage Schluss mit meinem Smartphone.
Vorhang auf!
Wilkommen, Leute! Wilkommen auf meinem Blog Ibrakadabra!
Nach einem Jahr bei twodays.net habe ich meine Seele ür wahnsinnig viel Kohle an blogger.com verkauft. http://ibrakadabra.twoday.net/?day=2013060
Ich habe viele neue Ideen und ein großes Versprechen:
Ibrakadabra bleibt auch weiterhin mindestens...
In diesem Sinne,
entspannten Wochenstart euch!
Ibra
Nach einem Jahr bei twodays.net habe ich meine Seele ür wahnsinnig viel Kohle an blogger.com verkauft. http://ibrakadabra.twoday.net/?day=2013060
Ich habe viele neue Ideen und ein großes Versprechen:
Ibrakadabra bleibt auch weiterhin mindestens...
...so emotional wie das Geburtstagständchen von Dennis Rodman für Kim Jong Un.
...so kritisch wie Servus TV.
...so kompetent wie die Chefriege des Berliner Flughafens.
...so investigativ wie Reinhold Beckmann und JB Kerner.
...so ehrlich wie die Steuererklärung von Uli Hoeneß.
...so innovativ wie die CSU.
In diesem Sinne,
entspannten Wochenstart euch!
Ibra
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